Nachfolgende Grundlagen zur Modellierung mit der Software BRZ/isl-Baustellenmanager wurden durch Schulungen im BRZ Zentrum in Erfurt sowie anhand der von BRZ Deutschland und  isl-Kocher zur Verfügung gestellten Unterlagen erarbeitet. 

  

Neues Projekt erstellen

Der erste Schritt zum Erstellen neuer Projekte ist die Eingabe der grundlegenden Projektinformationen (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Eigene Darstellung isl-baustellenmanager v7 / Projekt anlegen

Auf Basis des zu behandelnden Einsatzgebietes können anschließend die verschiedenen Bausteine wie die Achsendatenbank (easyAM), das digitale Geländemodell (easyDGM) oder der Kanalmanager (easyKM) hinzugefügt und genutzt werden (siehe Abbildung 2 und 3).

Abbildung 2: Eigene Darstellung isl-baustellenmanager v7 / Hinzufügen und Anpassen der möglichen Bausteinmodule
Abbildung 3: Eigene Darstellung isl-baustellenmanager v7 / Module des Baustellenmanagers

Anschließend beginnt das Hinzufügen der verschiedenen Plandarstellungen, Punkt- und Linienspeicher. Der isl-Baustellenmanager verfügt über eine gute Formatkompatibilität und kann sowohl DWG-, DXF- und PDF-Formatdateien, zur Nutzung als Hintergrundebene, importieren (siehe Abbildung 4). Beim Laden von Punkt- und Linienspeichern kann man ebenfalls mehrere Dateiformate (Ascii, CTV, TXT) mühelos auswählen, anpassen und einfügen.

Abbildung 4: Eigene Darstellung isl-baustellenmanager v7 / Import von Dateien im isl-Baustellenmanager

Arbeiten mit easy DGM und easy GM

Die Module digitales Geländemodell sowie die grafische Mengenermittlung können unter anderem zum Einsatz bei der Abrechnung von Flächen genutzt werden.

Im Modul „easyDGM“ kann über den Reiter Punktspeicher, wie im 1. Abschnitt „Neues Projekt erstellen“ erläutert, ein vorhandenes Urgelände über Punktwolken importiert werden.  Das Ein- und Ausblenden der unterschiedlichen Bereiche des Urgeländes vor dem Import macht das Objekt für den Bearbeiter überschaubarer. Nach der Fertigstellung des Urgeländes können über die Modulauswahl „easy GM“ Objekte geometrisch erstellt werden, um letztlich die Abrechnung der verschiedenen Schichten vorzunehmen (siehe Abbildung 5).

Abbildung 5: Eigene Darstellung isl-baustellenmanager v7 / Berechnung von verschiedenen Schichten eines Objektes

Arbeiten mit easy Kanal

Nach dem maßstabsgetreuen Einlesen der Projektunterlagen kann das Leistungsverzeichnis des jeweiligen Projektes verknüpft werden. Falls die Verwendung eines zu großen LVs unübersichtlich wird, können beim Import bestimmte Positionen ausgeschalten und nicht übernommen werden.

Für eine spätere Berechnung kann das LV in easy Kanal mit vorgegebenen Positionen verbunden werden.

Durch die Fähigkeit der Schnellerfassung von Kanälen der importierten Pläne ist eine automatische Berechnung der jeweiligen Schachttiefen möglich. Hierfür wird beim Anschlussschacht begonnen und die Lfd. Nr. heruntergezählt. Falls die importierte Datei Schachtnummern sowie Deckel- und Sohlhöhen vorweist kann die Ermittlung der Tiefe direkt anhand dieser Daten vorgenommen werden.